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BRK Kindergarten St. Barbara Hemau

c/o Tangrintelhalle

August-Glockner-Ring 1

93155 Hemau

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01 57 / 81 89 52 35
( nur vormittags)

E-Mail:
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Fax 0941 / 796 05-29,

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In unserem Kindergarten werden alle Lern und Bildungsbereiche gefördert, die im Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan (BayBEP) vorgegeben sind. Sie alle zu beschreiben, würde hier zu weit führen. Daher stellen wir im Folgenden unsere drei wesentlichen Schwerpunkte etwas näher vor:

1. Sozialverhalten / Persönlichkeitsentwicklung

Schon von klein auf lernen wir, mit anderen Menschen zusammen zu leben. Dazu gehört es, sich zu verstehen, sich auszudrücken und nicht zuletzt zu wissen, wer man ist. Wie sollte man all dies besser lernen, als im zwischenmenschlichen Kontakt?

Daher legen wir großen Wert darauf, dass die Kinder sehr viel Zeit haben, zusammen zu spielen. Das Spiel ist die dem Kind angeborene Art des Lernens. Gerade im Freispiel haben die Kinder Gelegenheit, miteinander zu reden, sich zu beobachten, Ideen zu entwickeln, andere Kinder mit einzubeziehen, Erlebtes zu verarbeiten und Gelerntes zu verfestigen. Sie erfahren Erfolge und Grenzen und lernen sich selbst so besser kennen. Denn im Freispiel entscheiden die Kinder selbst, was, mit wem, wo, mit was, wie und wie lange sie spielen wollen. Die Kinder setzen sich ihre Aufgaben selbst, wodurch sie sich weder über- noch unterfordern.

Besonders intensive Erfahrungen machen die Kinder während des alle zwei Jahre durchgeführten Projekts „Spielzeugfreie Zeit im Kindergaren“. Hierbei werden sämtliche Spielzeuge für drei Monate „in den Urlaub geschickt“ und das Personal führt keine angeleiteten Angebote mehr durch. Auf diese Weise haben die Kinder in einem geschützten Raum viel Zeit für soziale Erfahrungen, für die Entfaltung ihrer Persönlichkeit und für Langeweile, aus der Kreativität entsteht. Die Waldgruppe nimmt an diesem Projekt nicht teil, da sie ohnehin das ganze Jahr auf vorgefertigtes Spielzeug verzichtet.

2. Bewegung

Von Anfang an ist die Bewegung der „Motor der Entwicklung“. Nur durch aktives Tun kann man sich mit sich selbst und der Umwelt auseinandersetzen, etwas im wahrsten Sinne des Wortes be-greifen. Außerdem ist ausreichend Bewegung für die körperliche Entwicklung entscheidend. Daher achten wir im Alltag darauf, den Kindern immer wieder genug Bewegungsmöglichkeiten zu bieten. Wir verbringen täglich Zeit im Freien und führen im Regelkindergarten einmal in der Woche eine Psychomotorikeinheit (=Bewegungsstunde) durch. Vielfältige Bewegungsmöglichkeiten bietet auch das tägliche Freispiel (siehe oben).

3. Sprache

Die Sprache ist eine wichtige Fertigkeit, die uns das Zusammenleben mit Anderen erleichtert und verschönt. Aus diesem Grund steht die Sprachförderung als dritter Schwerpunkt im Vordergrund. Wir halten die Kinder im Alltag viel zum Sprechen an, machen „Erzählrunden“ im Morgen- bzw. Begrüßungskreis, erzählen Geschichten, singen Lieder und lesen Bilderbücher vor. Ein weiteres wichtiges Übungsfeld der Sprachentwicklung ist das tägliche Freispiel (siehe oben). Außerdem ist die Sprachentwicklung an die Bewegung gekoppelt.