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Unser Bild vom Kind

Wir sehen Kinder als individuelle Persönlichkeiten, die wir in ihrer Entwicklung fördern und stärken.

Dies bedeutet, dass jedes Kind die Möglichkeit hat, sich nach seinem eigenen Bauplan zu entwickeln und Kompetenzen anzueignen.
Unsere Aufgabe ist es, hier hilfreich als vertrauensvolle Bezugspersonen zur Seite zu stehen.

Pädagogische Schwerpunkte

Wir arbeiten in der Kinderkrippe nach den Richtlinien des Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplans. Dabei wird unsere Arbeit von der Montessoripädagogik, der Waldorfpädagogik und dem situationsorientierten Ansatz beeinflusst.

Wir nutzen die Vielfalt der Pädagogik, bejahen diese, um den Kindern vielfältige Lebenserfahrungen zu ermöglichen und neue Horizonte zu eröffnen. Von den unterschiedlichen Kompetenzen, Stärken, Sichtweisen und Interessen, die Kinder, Familien und Fachkräfte jeweils einbringen, profitieren alle Beteiligten und in besonderer Weise die Kinder.

07.00 Uhr bis 08.30 Uhr Bringzeit, Frühstücken, Freispiel mit wem, mit was, wo, wie lange will ich spielen  
08.30 Uhr bis 09.00 Uhr Morgenkreis Begrüßung, Lieder, Fingerspiele und Kreisspiele  
09.00 Uhr bis 09.30 Uhr gemeinsames Frühstück    
09.30 Uhr bis 11.15 Uhr selbstgestaltete Bildungszeit, päd. Angebote, Außen- und Bewegungsaktivitäten    
11.15 Uhr bis 12.00 Uhr Mittagessen    
12.00 Uhr bis 12.30 Uhr 1. Abholzeit    
12.00 Uhr bis 14.00 Uhr Ruhezeit    
14.00 Uhr bis 14.30 Uhr 2. Abholzeit    

Jedes Kind hat die Möglichkeit auf Wickel-, Ruhe- und Essenszeiten (wobei wir gemeinsam frühstücken und zu Mittag essen) im eigenen Rhythmus.

Inklusion in der Kinderkrippe

Die Kinderkrippe Burgspatzen ist ebenfalls darauf ausgerichtet, Kinder zu integrieren, die behindert, von Behinderung bedroht oder entwicklungsverzögert sind. Ein Fachdienst für Integration und Inklusion steht uns vom BRK hierzu unterstützend zur Seite.

Bisher war es wichtig, dass jeder, der anders ist,
die gleichen Rechte hat.
In Zukunft wird es wichtig sein, dass jeder das Recht hat,
anders zu sein!“

Wilhelm De Klerk, Friedensnobelpreisträger und ehemaliger Vizepräsident von Südafrika

Interkulturelle Erziehung

Im selbstverständlichen Miteinander verschiedener Kulturen und Sprachen lernen unsere Kinder, dass unterschiedliche Herkunft eine Bereicherung ist.

Es ist uns ein grundsätzliches Anliegen, Sensibilität für den Mitmenschen, egal welcher Herkunft, gemäß dem Artikel I.I /BGB zu entwickeln.

„Niemand darf wegen seines Geschlechts, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden“

Die Eingewöhnung

„Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“

Hermann Hesse

Der Übergang von der Familie in die noch fremde Kindertageseinrichtung und das Hineinwachsen in die neue Umgebung sowie der Aufbau von Beziehungen zu fremden Personen und das Zusammensein mit vielen anderen Kindern ist für jedes Kind eine große Herausforderung. Es muss sich an neue Personen, neue Räume, einen veränderten Tagesablauf und die tägliche mehrstündige Trennung von den Eltern gewöhnen. Dieses stellt für die meisten Kinder eine hohe Belastung dar. Zur Sicherstellung einer positiven Entwicklung und für das Wohlergehen der Kinder ist die Mitwirkung der Eltern Voraussetzung einer guten Eingewöhnung.

Die Eingewöhnung nach dem „Berliner Modell“ dauert in der Regel zwei bis sechs Wochen, wobei jedes Kind das Tempo vorgibt.

In der ersten Woche besucht das Kind mit einem Elternteil für ca. eine dreiviertel Stunde bis eineinhalb Stunden die Gruppe. Dabei geht es darum, eine gute Beziehung zwischen Kind, Eltern und der Bezugserzieherin aufzubauen. Die Bezugserzieherin achtet auf die Reaktion des Kindes und lässt jede Interaktion vom Kind aus geschehen.

Ab der zweiten Woche bleibt der Elternteil noch kurz beim Kind bevor er sich rasch verabschiedet und sich für ca. zehn bis zwanzig Minuten für das Kind nicht sichtbar in einem der Nebenräume aufhält. Nach dieser Zeit muss das Elternteil wieder zurückkommen, sein Kind begrüßen und anschließend gleich mit ihm nach Hause gehen. Konnte das Kind diese Sequenz ohne Elternteil gut aushalten, so kann in den nächsten Tagen die Trennung bis zur gewünschten Buchungszeit verlängert werden. Dieser dargestellte Ablauf muss auf jedes Kind und dessen Bedürfnisse individuell angepasst werden.