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Bildungs- und Erziehungspartnerschaft

„Partnerschaft muss wachsen (…). Damit sie sich entwickelt, müssen Mitarbeiterinnen und Eltern miteinander ins Tun kommen. Erlebtes schafft eine andere Qualität der Gemeinschaft. Partnerschaftliches Miteinander stellt da, wo es gelingt, eine Bereicherung für das Zusammenleben mit Kindern dar“ (Junge 1998, S. 6).

Wie kann eine erfolgreiche Bildungs- und Erziehungspartnerschaft gelingen?

Gemeinsam Übergänge gestalten

Der Übergang eines Kindes in die Tageseinrichtung bzw. Tagespflege bietet ideale Bedingungen, eine gute, von gegenseitiger Akzeptanz und Wertschätzung getragene Beziehung aufzubauen.

Zu Beginn des Übergangs ist es zentral, viel Transparenz über den herzustellen und vieles über das Kind, sein Lebensumfeld, seine Gewohnheiten und sein Temperament zu erfahren. Im Übergang und danach wird es vor allem darum gehen, wie das Kind und die Familie den Übergang bewältigen. Von großer Wichtigkeit ist auch, gemeinsam mit den Eltern zu reflektieren, wann und ob die Übergangsphase abgeschlossen ist, unter Berücksichtigung der vom Kind geäußerten Bedürfnisse.

Sich gegenseitig informieren und miteinander austauschen

Sich gegenseitig über das Kind, seine Lern- und Entwicklungsprozesse und sein (Lebens-) Umfeld auszutauschen ist eines der wichtigsten Ziele der Bildungs- und Erziehungspartnerschaft. Regelmäßige Angebote sind dabei genau so wichtig wie die anlassbezogenen Maßnahmen. Elementare Themen, sollten immer im persönlichen Kontakt besprochen werden. Wenn jedoch eher der Informationsaspekt im Vordergrund steht (z.B. wie lange hat das Kind Mittagsschlaf gemacht, wann finden welche Projekte statt, welches Mittagessen gab es), kann eine geeignete Dokumentationsform gut Transparenz für die Eltern herstellen und so auch die Fachkräfte entlasten.

Des weiteren findet eine erfolgreiche Bildungs- und Erziehungspartnerschaft statt, wenn Eltern entsprechend bei der Mitarbeit beteiligt, werden und entsprechend Mitverantwortung bekommen und mitwirken dürfen.

Darauf legen wir auch in unserer Kinderkrippe besonderen Wert!

Eltern werden z.B. durch regelmäßige Elternbefragungen, im Elternbeirat aber auch durch gemeinsame Elternabende aktiv ins Krippenleben integriert und dadurch zur Mitarbeit aufgefordert.