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Bild vom Kind

Es ist uns wichtig die Persönlichkeit eines Kindes zu respektieren und sehr behutsam mit ihm umzugehen. Auch kleine Kinder setzen sich bereits aktiv mit ihrer Umwelt auseinander und bestimmen ihre Entwicklung mit. Deshalb ist es uns ein großes Anliegen, auf die individuellen Bedürfnisse und Interessen jedes einzelnen Kindes einzugehen.

Dazu ist es notwendig das einzelne Kind gut zu beobachten. In den ersten Lebensjahren geht die Entwicklung oft sehr schnell voran. Es gibt dabei individuell unterschiedlich stattfindende Entwicklungsschritte, die wir mit unserem pädagogischen Handeln unterstützen und fördern.

Vieles kann man ruhig „abwarten“, bei manchen Verzögerungen ist ein unmittelbares agieren „notwendig“. Die Pflegemaßnahmen nehmen bei Kleinkindern viel Raum ein. Sie sind wichtig für das körperliche und seelische Wohlbefinden.

Körperpflege, Schlafbedürfniss und das Einnehmen der Mahlzeiten sind für unsere Kinder von elementarer Bedeutung. Deshalb wird dem Kind die Möglichkeit gegeben seinem eigenen Essens- und Schlafrhythmus zu folgen. Auch die kreative Zeit, sei es spielen oder malen, wird von den Mitarbeiter/innen situationsgerecht gestaltet. Somit kann jedes Kind spielerisch und individuell in einer kleinen Gruppe seine Umwelt erobern, sich und andere Kinder entdecken lernen und auf diese Weise immer mehr seine Persönlichkeit entwickeln. Dabei soll die Einrichtung für die Kinder ein Ort der Geborgenheit und der Freude sein, in dem die Kinder zu ihren „festen Erzieher/innen“ ein besonders Vertrauen aufbauen.

 

„Es gibt nichts Wunderbareres und Unbegreiflicheres und nichts, was uns fremder wird und gründlicher verloren geht als die Seele des spielenden Kindes. Bei dem leiblichen Wohlstand und der überaus freigebigen Güte meiner Eltern fehlte es mir an reichlichem Spielzeug nicht. Ich besaß Soldaten, Bücher, Legesteine, Schaukelpferde, Pfeife, Peitsche und Wagen, später auch Kaufladen, Waage, Spielgeld und Vorräte, und zum Theaterspielen standen Kästen der Mutter zur Verfügung. Dennoch hängte sich meine Phantasie gerne an die weniger kommoden Gegenstände und schuf Pferde aus Schemeln, Häuser aus Tischen, Vögel aus Tuchlappen und ungeheuerliche Höhlen aus Wandofenschirm und Bettdecke.“   (Hermann Hesse, aus Herrmann Lauscher)