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Sozialverhalten

Durch das Miteinander in den Gruppen lernen die Kinder von Beginn an viele

soziale Fertigkeiten kennen. Dazu gehören z.B. Hilfsbereitschaft, Höflichkeitsformen, Rücksichtnahme auf andere Kinder, Einhalten der Regeln und Grenzen oder warten können, bis man an der Reihe ist.

Uns ist wichtig, den Kindern im Alltag spielerisch Toleranz, Mitgefühl, Respekt und den Unterschied von „Mein“ und „Dein“ zu vermitteln. Außerdem erlernen die Kinder Schritt für Schritt Strategien zur Konfliktlösung und stärken gerade dadurch auch ihr Selbst-wertgefühl. Nach und nach entwickelt sich aus dem nebeneinander her Spielen ein gemeinsames Spiel mit den anderen Kindern und erste Freundschaften. 

Sprache

Die Sprachförderung geschieht nicht losgelöst vom Alltag sondern fließt in den ganzen Tagesablauf mit ein. Sprachförderung findet den ganzen Tag statt z.B. beim Geschichten vorlesen, Bilderbücher betrachten, sprachliches begleiten von Handlungen im Alltags-geschehen und führen von Gesprächen mit den Kindern z.B. beim Wickeln oder im Morgenkreis. Dabei achten wir darauf, selbst langsam und deutlich in ganzen Sätzen zu sprechen und keine Babysprache zu verwenden. Wir gehen gezielt auf das Redebedürfnis der einzelnen Kinder ein und unterstützen die Sprachentwicklung (Fingerspiele, Reime, Lieder). 

Selbständigkeit und Selbstvertrauen

In diesem Bereich setzen wir bei den Stärken des Kindes an. Das heißt, was das Kind gut kann, wird in den Vordergrund gestellt und durch positive Rückmeldung gefestigt. Aus dieser sicheren Basis heraus wird das Kind selbstbewusster und kann seine Stärken ausbauen. Es ist uns wichtig, dem Kind hierfür Zeit zu lassen, geduldig zu sein und den Kindern bewusst Dinge zuzutrauen. 

Gesundheit, Sauberkeit und Hygiene

Die Kinder lernen im Krippenalltag ein Gefühl für Sauberkeit zu entwickeln, indem sie sich vor den Mahlzeiten, nach dem Toilettengang oder nach dem Spiel im Freien die Hände waschen.

Das von uns zubereitete Frühstück ist gesund und abwechslungsreich. Wir achten immer darauf, dass die Kinder ausreichend trinken und sich so oft als möglich an der frischen Luft bewegen (Spielplatz im Garten, Ausflüge mit dem Kinderbus).

 

Wahrnehmen mit allen Sinnen

Durch unterschiedliche Angebote werden die Kinder immer wieder animiert, zu fühlen, sehen, riechen, tasten, hören und schmecken. Oft fließt diese Art der Bildung für die Kinder unbewusst bei Kreativ- oder Musikangeboten mit ein (z.B. laut und leise singen, basteln mit duftenden Naturmaterialien usw.). 

Natur und Umwelt

Die Kinder lernen durch das Spiel im Garten verschiedene Elemente der Natur kennen, sie entwickeln Achtung vor Pflanzen und Tieren.

Besonders durch die regelmäßigen Besuche der Therapiebegleithunde unserer pädago-gischen Fachberaterin erlernen die Kinder den angemessenen Umgang mit Hunden und erfahren Erfolgserlebnisse, wenn die Tiere auf sie reagieren (Teilnahme immer freiwillig).

Bei unseren Erkundungstouren mit dem Kinderbus erfahren die Kinder viel über die Natur, und den Jahreskreislauf. Sie erkennen den Unterschied zwischen kalter und warmer Witterung und sehen die Veränderung der Umgebung im Laufe des Jahres.

 

Musik und Bewegung

In der Krippe bewegt sich immer etwas. Das bedeutet: Bewegungserziehung findet nicht nur in den wöchentlichen Turneinheiten statt, die Kinder können sich immer bewegen. Hierfür bieten wir Bewegungslandschaften mit verschiedenen Ebenen, Kreisspiele, Tänze, ein Bällebad, Spaziergänge, Bewegung im Garten, Motorikturm in jeder Gruppe und nicht zuletzt die Nutzung der Schulturnhalle an.

 

Kreativität

Zur Entwicklung der Kreativität benötigen die Kinder viel Zeit, Raum und Ruhe um sich selbständig auszuprobieren. Unterstützt wird dieses Bedürfnis in der Krippe durch Freispiel, Malen, Basteln und Werken mit unterschiedlichen Materialien sowie bauen mit Konstruktionsmaterial. Hierfür steht uns ein extra Atelier zur Verfügung.

 

 

Mathematik und Naturwissenschaft

Auch diese Bereiche werden in den Krippenalltag mit eingebunden. Wir beobachten z.B. mit den Kindern die Wetterverhältnisse, zählen im Morgenkreis die anwesenden Kinder, zählen unsere Körperteile und benennen an Geburtstagen das Alter des Geburtstags-kindes usw.

 

 

Integration / Inklusion

Für Kinder mit besonderem Förderbedarf, bietet unsere Einrichtung Wiedereingliederungs-hilfe in Form von Inklusion.

Hierfür stehen Fachkräfte in der Einrichtung, sowie eine externe Fachkraft für Inklusion zur Verfügung.

 

Eingewöhnung

Die Eingewöhnung ist eine sehr sensible Phase, die den Grundstein der weiteren Entwicklung des Kindes im Krippenalltag entscheidend mitprägt. Leider wird die Wichtigkeit dieser Phase von den Eltern bzw. Bezugspersonen oft unterschätzt.

 

 

In unserer Einrichtung orientieren wir uns bei der Eingewöhnung nach dem Münchener Eingewöhnungsmodell.

Sie dauert in der Regel zwei bis drei Wochen und wird von einer festen Bezugsperson des Kindes (Vater, Mutter, Oma ect.), die den Krippenneuling langsam in den Krippenablauf einführt begleitet.

Jeweils ein Mitglied des Gruppenteams gewöhnt in Zusammenarbeit mit der Bezugs-person und der Gruppe das Kind ein.

Erst später wird auch der Kontakt zu den anderen pädagogischen Kräften in der Gruppe verstärkt.

Läuft die Eingewöhnung nicht übereilt sondern behutsam ab, wird das Kind sich später in der Krippe geborgen fühlen und Transitionen in seinem weiteren Leben als positiv empfinden.

Beim Münchener Eingewöhnungsmodell besteht für die Eltern überdies die Möglichkeit, während der Eingewöhnung das Krippenteam und deren Arbeitsweise genau kennen zu lernen. Dadurch gewinnen die Eltern vertrauen in die Einrichtung und das Betreuungs-personal und geben ihr Kind beruhigt in die Obhut der Mitarbeiter.

Die genauen Inhalte und Abläufe der Eingewöhnung werden mit den Eltern im Aufnahme-gespräch vereinbart. Außerdem findet während der Eingewöhnung täglich eine individuelle an das Kind angepasste Reflexion statt.